Geschichte

Meilensteine in der Geschichte

Der Baubeginn der Pension Lindenhof setzt 1910 unter der Leitung des Architekten Eduard Klischowsky ein. Bereits im Mai 1911 kann der Betrieb der Pension aufgenommen werden. Es herrscht Hochkonjunktur in der Stickereibranche. Die Stadt braucht Unterkünfte für die vielen Fremdarbeiterinnen und Fremdarbeiter. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs sind die 100 Betten stets belegt, und im Restaurant der Pension werden täglich 300 Mahlzeiten ausgegeben. Nach dieser Blütezeit folgen 20 äusserst schwierige Jahre, und im Zug der grossen Wirtschaftskrise zwischen den Weltkriegen steht der Lindenhof zu Beginn der 1930er Jahre vor dem Bankrott. Doch mit Hilfe von Sammelaktionen katholischer Vereine, von Spenden und Schuldenerlassen kann der Lindenhof schliesslich gerettet werden. Nachdem die Finanzierung gesichert ist, folgt die Umstrukturierung zum Altersheim Lindenhof. Bis ins Jahr 1992 wird das Haus von
Menzinger-Schwestern geführt. Ende September 1992 verlassen die letzten Schwestern altersbedingt den Lindenhof. Seither leiten diplomierte Pflegefachpersonen das Alters- und Pflegeheim.

1956

Erste Erweiterung Westtrakt mit zusätzlichen 38 Einzelzimmern

1967

Zweite Erweiterung und Aufstockung Osttrakt mit zusätzlichen 30 Betten

1988

Neue Bezeichnung „Alters- und Pflegeheim Lindenhof“

1991 bis 1995

Gesamtumbau des historischen Hauptgebäudes und Anbau der beiden Seitenflügel

2010

Jubiläumsjahr „100 Jahre Lindenhof“
Jubiläums-Publikation online anschauen

2015

Erweiterung Demenzabteilung mit Garten